Mutter mit Kind auf dem Striezelmarkt

Alle Jahre wieder

Anzeige D er Kalender lügt nicht, auch in diesem Jahr weihnachtet es sehr. Wie immer ist Dresden bestens vorbereitet. Die Stadt bietet ihren Besuchern einen reich gedeckten Gabentisch und lädt zu besinnlichen Stunden in traumhafter Kulisse.

Karpfen oder Würstchen mit Kartoffelsalat? Bescherung vor oder nach dem Essen? Auch und vielleicht gerade Weihnachten gilt für viele: The same procedure as every year! Alle Jahre wieder und verlässlich wie eine Kreuzchorvesper gehört auch der Striezelmarkt zum vorweihnachtlichen Prozedere in Dresden, und das schon seit 1434. Mag sein, die erzgebirgische Stufenpyramide ist in den letzten Jahren höher geworden, der Original Dresdner Christstollen riesiger und schwerer, doch noch immer bestimmen alte regionale Spezialitäten wie Erzgebirgische Holzarbeiten, Lausitzer Blaudruckstoffe und Herrnhuter Sterne das Angebot der festlich geschmückten Marktstände auf dem Altmarkt. Und irgendwann, inmitten von Lichterglanz, Pfefferkuchenduft und Pflaumentoffellächeln fällt sicher auch in diesem Jahr wieder der Satz: Und nun den Glühwein, James!

Alles andere als ein vorgezogenes „Dinner for One“ erwartet den Besucher am Samstag vor dem zweiten Advent, wenn Zehntausende an der Seite des Dresdner Stollenmädchens das Stollenfest mit einem historischen Festumzug feiern. Ein singuläres Ereignis ist auch der Striezelmarkt längst nicht mehr, mittlerweile sorgen gleich zwölf thematisch ganz unterschiedliche Märkte für festliche Stimmung auf Straßen und Plätzen und machen die Elbmetropole zur Weihnachtsstadt. Ob am Fuße der Frauenkirche auf dem Neumarkt oder vor dem Residenzschloss mit seinen berühmten Sammlungen, beim zünftigen Mittelaltermarkt im Stallhof oder jenseits der Elbe, auf der Neustädter Hauptstraße, über allem liegt jener Weihnachtszauber, dem sich seit Generationen alle Jahre wieder kaum jemand entziehen kann. Und doch wird bei dieser Vielfalt wohl kein Besucher auf seine ganz eigenen Rituale verzichten müssen.