Malerei von Festivitäten in Dresden. Eine 27 Tage währende party schmiss August der Starke, als sein (einzig legitimer) Sohn 1719 die Habsburger Kaisertochter heiratete: mit Bällen, Jagden, Maskeraden, Banketten, Konzerten und Paraden.

Dresden feiert Ausgelassene Momente

Anzeige E ine 27 Tage währende Party schmiss August der Starke, als sein (einzig legitimer) Sohn 1719 die Habsburger Kaisertochter heiratete: mit Bällen, Jagden, Maskeraden, Banketten, Konzerten und Paraden. Vielleicht ist es ein Erbe jenes sächsischen Kurfürsten, dem kein Fest zu aufwendig sein konnte, dass die Dresdner stets Gründe finden, üppig zu feiern. Und weil sie die richtigen Orte dafür haben: Ballsäle, Tanzschuppen, Opernhäuser, Hinterhöfe, Schlösser und Schlachthallen. Doch vor allem, weil es hier diese Menschen gibt, die Kutschen fliegen lassen, sich hemmungslos die Blöße geben oder Fabrikruinen zu glamourösen Genusstempeln herausputzen.

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