Freizeit & Familie

Winter in Dresden: Die schönsten Spaziergänge

Wir stellen drei wunderschöne Routen durch das winterliche Dresden vor

Wunderschön auch bei Schnee und Eis: Dresdens Altstadt-Silhouette Foto: DMG/Dittrich (DML-BY)

Die schräge Sonne lässt die Elbe magisch glitzern und auf den Bäumen liegt der Reif. Winterspaziergänge in Dresden haben ihren ganz besonderen Zauber. Hier kommen drei Vorschläge für die frostige Jahreszeit.

Winterspaziergang 1: Blaues Wunder – Elbschlösserblick – Waldpark Blasewitz

Eisfelder am linkselbischen Ufer, Schnee auf den Elbhängen und mittendrin das Salonschiff „August der Starke“- so sieht Winter in Dresden aus.
Foto: Rudolf Peperkorn (DML-BY)

Dieser winterliche Spaziergang durch Dresden startet am Schillerplatz unterhalb der berühmten Loschwitzer Brücke, besser bekannt als das Blaue Wunder. Wir folgen dem Elberadweg linkselbisch Richtung Innenstadt mit hervorragender Aussicht auf die Elbschlösser am gegenüberliegenden Ufer.

Nach etwa zwei Kilometern biegen wir nach links ab Richtung Villenviertel und Waldpark Blasewitz. Dieser Naturpark punktet mit Kiefernarealen, vielen Laubbäumen und großflächigen Wiesen, einer historischen Tennisanlage und einem der schönsten Abenteuerspielplätze Dresdens. Rund um den Park, zum Beispiel an der Goetheallee und dem Vogesenweg lassen sich prächtige Villen bewundern – der Stadtteil war Ende des 19. Jahrhunderts bevorzugtes Wohngebiet für Industriebarone und Beamte. Wir verlassen den Park Richtung Südosten und erreichen über die Loschwitzer Straße in ca. 5 Minuten wieder den Schillerplatz, wo der Schillergarten zur Einkehr lockt. In der historischen Schänke hat es sich schon seinerzeit Friedrich Schiller gut gehen lassen.


Länge ca. 5 km
Gehzeit ca. 1 Stunde
Start und Endpunkt Schillerplatz (Straßenbahnhaltestelle), 01309 Dres
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Winterspaziergang 2: Loschwitz – Dresdner Heide – Elbschlösser

Winterlicher Spazierhangin Dresden
Der alte Dorfkern Loschwitz liegt in unmittelbarer Nähe der Brücke „Blaues Wunder“ am Elbufer und ist einer der schönsten Stadtteile Dresdens. Foto: Michael R. Hennig (DML-BY)

Diese Tour führt uns auf die Elbhänge, durch die Dresdner Heide und die drei Parks der Elbschlösser und vereint den ganzen Zauber Dresdens – inklusive einer Fahrt mit der historischen Standseilbahn. Wir starten wieder am Blauen Wunder, dieses Mal rechtselbisch vom Körnerplatz aus. Der Platz besticht nicht nur durch seine ehrwürdigen Häuser aus der Gründerzeit, sondern hier befindet sich auch Talstation für die Standseilbahn, die Besucher und Einheimische zur Bergstation bringt. Von dort erreicht man in gut zehn Minuten die Dresdner Heide, den größten Stadtwald Dresdens.

Wenn Schnee fällt, werden in der Dresdner Heide schon mal die Skier ausgepackt. Foto: Florian Kneffel (DML-BY)

Unser Tipp: verbinden Sie den winterlichen Spaziergang durch die Dresdner Heide unbedingt mit einem Zwischenstopp am Konzertplatz Weißer Hirsch, der auch in der kalten Jahreszeit ein tolles Extraprogramm auf die Beine stellt. Allerdings gelten derzeit die aktuell strengeren Coronabeschränkungen, Besucher infomieren sich am besten auf der Webseite. Von hier aus geht es in etwa 50 Minuten entlang eines gut ausgeschilderten Waldweges zum historischen Fischhaus. Wer will, legt eine kulinarische Pause ein. Danach führt uns der Weg Richtung Elbhang zu den drei Elbschlössern – Schloss Albrechtsberg, das Lingnerschloss und Schloss Eckberg – mit ihren ausgedehnten Landschaftsparks. Hier gibt es eine fantastische Aussicht über die Elbe und die Stadt! Von dort aus erreichen wir den Körnerweg an der Elbe und spazieren zurück zum Ausgangspunkt – dem Körnerplatz.  

Länge ca. 10 km
Gehzeit ca. 3 Stunden
Start – und Endpunkt Dresden Körnerplatz (Straßenbahnhaltestelle), 01326 Dresden


Winterspaziergang 3: Elberadweg Hafencity – Waldschlösschen

Das verschneite rechtselbische Ufer mit Blick auf die historische Silhouette der Stadt – Foto: Florian Kneffel (DML-BY)

Malerische Elbauen, historische Bauwerke und moderne Architektur – all das lässt sich auf diesem Winterspaziergang durch Dresden erleben, der dem Elberadweg rechtselbisch von Ost nach West folgt.  Er startet an der Waldschlösschenbrücke und führt uns durch eine ausgedehnte Auenlandschaft zu der Stelle, wo die Prießnitz in die Elbe mündet. Wer will, macht hier einen Abstecher Richtung Äußere Neustadt über Holzhofgasse und Wolfsgasse zum „Schönsten Milchladen der Welt“, der Dresdner Molkerei Gebrüder Pfund. Dann geht es wieder zurück ans Ufer der Elbe und durch die Albert- und Carolabrücke Richtung Neustädter Elbufer. Von dort aus hat man den berühmten Canaletto-Blick auf die Altstadt mit ihren Kuppeln und Türmen. Die Strecke führt jetzt unter der Marienbrücke hindurch und endet in der Hafencity, einem neuen Stadtquartier zwischen Leipziger Straße und Neustädter Hafen.

Länge ca. 5 km
Gehzeit ca. 1 ½  Stunde
Startpunkt Bushaltestelle Käthe-Kollwitz-Ufer
Endpunkt Leipziger Straße 13 a (Straßenbahnhaltestelle Dresden Anton-/Leipzigerstraße), 01097 Dresden

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