Kultur

No King No Crown: „Uns geht es darum, die gemeinsame Zeit zu genießen“

Das Dresdner Indiefolk-Projekt im Interview

No King No Crown

In unserer Reihe „So klingt Dresden“ plaudern Musik-Newbies aus dem Nähkästchen und erzählen, warum Dresden mehr ist als nur Semperoper und klassische Musik. Heute im Gespräch: No King No Crown.

Die Semperoper und die klassische Musik prägen das Image Dresdens. Doch der Sound der Stadt ist vielfältiger. Da gibt es zum Beispiel No King No Crown. Das Indie-Folkprojekt um den Sänger und Songwriter René Ahlig zeichnet sich durch einen verträumten Soundmix aus Akustikmusik und Elektro aus. Im Interview sprechen die Musiker über Zukunftspläne und Dresdner Lieblingsorte.

Wenn ihr euren Stil in einem Satz beschreiben müsstest, wie lautet der?

Wie spielen Indie-Folk mit Wurzeln in der Akustikmusik und Einflüssen aus Electronica und Ambient.

Was ist euch wichtig, wenn ihr Musik macht?

Uns geht es vor allem darum, die gemeinsame Zeit zu genießen und den Spaß an der Musik daran nicht zu verlieren.

Dresden ist ein gutes Pflaster für Musik, weil….

… die Club- und Musikkultur hier sehr groß ist und es viele engagierte Menschen gibt, die auch neben den großen Veranstaltungslocations Events auf die Beine stellen, die die Stadt beleben.

Wir denken da an die Session von Zweikanal, die an verschiedenen Orten in der Stadt stattfinden.

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Welche Gegend in Dresden hat Euch am stärksten geprägt?

Musikalisch natürlich die Neustadt. Wenn wir an unsere zwei Record-Release-Konzerte in der Scheune zurückdenken, die beide mit rund 350 Leuten besucht waren, dann kommen viele schöne Erinnerungen hoch.

Kann man Dresden in eurer Musik hören?

Schwer. Durch unsere englischen Texte und unseren Stil klingen wir schon recht international.

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Wo tretet ihr in Dresden am liebsten auf?

In der Scheune, der Schauburg und im Ostpol, in dem wir letztes Jahr ein Musikvideo drehen durften.

Was erhofft ihr euch von 2021?

Wir wollen weiter die Songs herausbringen, die wir im vergangenen Sommer aufgenommen haben – alle inklusive Musikvideo. Anfang des Jahres wollen wir wieder ins Studio, um daraus ein ganzes Album zu machen. Und im Oktober 2021 soll dann auch die dazugehörige Tour starten.

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