Freizeit & Familie

Gänsehaut garantiert: Körperwelten-Ausstellung bis Oktober in Dresden

Weltberühmte Anatomie-Ausstellung

Zwölf menschliche Ganzkörperplastinate werden bei der Ausstellung in Dresden gezeigt. Foto: Gunther von Hagens‘ KÖRPERWELTEN, Institut für Plastination, Heidelberg, www.koerperwelten.de

Eine Ausstellung, die buchstäblich unter die Haut geht: Zum zweiten Mal sind die „Körperwelten“ zu Gast in Dresden und gewähren faszinierende Einblicke in den menschlichen Körper.

Spektakulär, lehrreich – und auch ein bisschen gruselig: Die weltberühmte Ausstellung „KÖRPERWELTEN“ ist zurück in Dresden. Die Anatomie-Ausstellung, die rund um den Globus millionenfach Besucher anzieht, war bereits 2014 in Sachsens Hauptstadt zu bestaunen und gastiert nun in der Zeitenströmung im Norden Dresdens. Bis zum 3. Oktober können Besucher dort ganz tief in den menschlichen Körper blicken und hautnah erfahren, was sich alles unter unserer Haut verbirgt.

Körperwelten Dresden zeigt neben menschlichen Körpern auch Tiere

Möglich machen das sogenannte Plastinate, konservierte und aufbereitete Körper und Organe verstorbener Menschen und Tiere. Der Begründer der Körperwelten-Ausstellungen, Gunther von Hagens, rief dafür bereits 1993 das „Institut für Plastination“ in Heidelberg ins Leben, wo die menschlichen und tierischen Exponate in einem aufwändigen Verfahren präpariert werden. Die menschlichen Körper stammen dabei aus einem Spenderprogramm.

Unter dem Motto „Am Puls der Zeit“ gibt es auf 1600 Quadratmetern nun insgesamt zwölf menschliche Ganzkörperplastinate, vier Tierplastinate und eine Vielzahl von Kleinpräparaten zu entdecken – Gänsehaut garantiert! Für Tierfans ein echter Geheimtipp: Das Ganzkörperplastinat eines Elefanten.

Ausstellung bis Oktober täglich geöffnet

Doch die Organisatoren wollen in Dresden nicht nur die Anatomie und das Innenleben des menschlichen Körpers zeigen, sondern auch „seine Verwundbarkeit und sein Potenzial angesichts der Herausforderungen, denen er sich im 21. Jahrhundert konfrontiert sieht.“ Laut Kuratorin Dr. Angelina Whalley sei vor allem die dauerhafte Reizüberflutung des modernen Lebens und ihre Auswirkungen auf Körper und Geist ein Hauptthema der aktuellen Ausstellung.

Die Ausstellung ist täglich geöffnet, wochentags von 9 bis 18 Uhr, am Wochenende von 10 bis 18 Uhr. Erwachsene zahlen 19 € für den Eintritt, für Kinder und Jugendliche liegt der Preis bei 13 €. Zum Online-Ticketshop geht es hier. Tipp für Studenten: Montags gibt es unter Vorlage der Studierendenausweise zwei Tickets zum Preis von 15 €.