Im Dresdner Zoo lassen sich viele Tiere ganz nah beobachten, so wie hier diese Glattotter im Orang-Utan-Haus. Foto: Anke Wolten-Thom
Der Zoo Dresden feiert in diesem Jahr sein 165-jähriges Bestehen – und zeigt eindrucksvoll, wie moderne Tierhaltung, Naturerlebnis und Artenschutz zusammengehören.
Im Zoo Dresden leben auf rund 13 Hektar mehr als 1.000 Tiere aus über 200 Arten. Viele von ihnen sind in naturnah gestalteten Anlagen zu Hause, die Besucher immer wieder neue Perspektiven auf die faszinierende Welt der Tiere eröffnen. Ein Besuch lohnt sich!
Begehbare Volieren im Zoo Dresden: Zwischen Flamingos und Sichlern
Ganz nah: Die Flamingos lassen sich in der begehbaren Voliere gut beobachten. Foto: Anke Wolten-Thom
Besonders eindrucksvoll wird der Zoobesuch dort, wo die Grenze zwischen Mensch und Tier fast zu verschwimmen scheint: in den begehbaren Volieren. Ein echtes Highlight ist die großzügige Flamingovoliere. Auf 1.550 Quadratmetern führen mehrere Brücken mitten durch die Anlage. So spazieren Gäste umgeben von Kubaflamingos, Roten Sichlern und Rosalöfflern durch eine lebendige Vogelwelt. Dabei stören keine Barrieren den Blick. Stattdessen lassen sich die Vögel aus nächster Nähe beobachten – ein Erlebnis, das den besonderen Charakter des Zoos ausmacht.
Tundravoliere: Stille Moorlandschaft mit seltenen Vogelarten
Ebenso faszinierend ist die Tundravoliere. Sie bildet eine ruhige Moor- und Teichlandschaft nach, in der unter anderem Watvögel wie Flussuferläufer, Rotschenkel und Sandregenpfeiffer leben. Teilweise ziehen die Tiere ihren Nachwuchs sogar direkt im Besucherbereich groß.
Gerade diese besondere Nähe macht den Reiz der Anlage aus. Gleichzeitig erfordert sie Rücksichtnahme: Während der sensiblen Brutzeit im Frühjahr bleibt die Voliere geschlossen. Das Geschehen lässt sich jedoch weiterhin von außen beobachten. Insgesamt beherbergt der Zoo Dresden eine Vielfalt an europäischen und heimischen Kleinvögeln, die es in anderen Zoos selten zu entdecken gibt.
Begehbare Anlagen: Kängurus und Kattas hautnah
Die Anlage für die Riesenkänguruhs wurde vor ein paar Jahren in eine großzügige Sonnenoase für die australischen Beuteltiere verwandelt. Foto: Zoo Dresden
Neben den Volieren bietet der Zoo Dresden weitere begehbare Anlagen. Dazu zählt zum Beispiel das Gehege der Roten Riesenkängurus. In den Sommermonaten lädt außerdem die Katta-Insel dazu ein, die Tiere in unmittelbarer Nähe zu erleben.
Diese Anlagen stehen sinnbildlich für das Konzept des Zoos: Der Zoo Dresden will Tiere nicht nur zeigen, sondern sie für Besucher erlebbar machen. Dadurch entstehen intensive Begegnungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Artenschutz und Regenwald-Erlebnis im Orang-Utan-Haus
Der Zoo Dresden beherbergt eine große Vielfalt an Tieren, neben Orang-Utans auch Elefanten, Koalas und Erdmännchen. Foto: Zoo Dresden
Doch der Zoo Dresden versteht sich nicht nur als Ausflugsziel. Gleichzeitig vermittelt er wichtige Botschaften zu Natur- und Artenschutz. Besonders deutlich wird das im modernen Orang-Utan-Haus, das Besucher in die Welt des tropischen Regenwalds eintauchen lässt. Das neue Orang-Utan-Haus im Zoo Dresden wurde im Jahr 2024 eröffnetund ist seitdem Zuhause der Menschenaffen-Familie um das Orang-Utan-Weibchen Djudi.
Auch das große Afrikahaus mit seinen Elefanten sowie das Prof. Brandes-Haus mit Koalas und Faultieren sorgen für abwechslungsreiche Eindrücke und zeigen, wie vielfältig die Tierwelt im Zoo Dresden ist.
Tradition und moderne Tierhaltung seit 1861
Die Mandrill-Anlage im Zoo Dresden ist so gestaltet, dass die Tiere artgerecht gehalten werden und für Besucher gut einsehbar sind. Foto: Anke Wolten-Thom
Seit seiner Gründung im Jahr 1861 hat sich der Zoo Dresden stetig weiterentwickelt. Historische Gebäude wie das alte Ziegenhaus oder der markante Raubtierfelsen erinnern an die lange Geschichte des Zoos. Gleichzeitig spiegeln neue Anlagen zeitgemäße Tierhaltung und moderne Besuchererlebnisse wider.
So verbindet der Zoo Dresden Tradition mit Zukunft – und macht deutlich, warum er seit 165 Jahren ein besonderer Ort für Tierbegegnungen und Naturerleben ist.
Service: Adresse, Öffnungszeiten und Tickets
Der Dresdner Zoo zählt zu den ältesten Zoos in Deutschland und bietet immer wieder schöne Erlebnisse für Groß und Klein. Foto: Sebastian Weingart (DML-BY)
Der Zoo Dresden befindet sich direkt am Großen Garten in der Tiergartenstraße 1 und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch zu Fuß vom Hauptbahnhof gut erreichbar. Geöffnet ist der Zoo an 365 Tagen im Jahr.
Der Eintritt für Erwachsene kostet im Sommer regulär 19 Euro inklusive freiwilligem Artenschutzeuro, Kinder von 3 bis 16 Jahren zahlen 10 Euro. Eine allgemeine Rentner-Ermäßigung weist der Zoo aktuell nicht aus; Inhaber eines Dresden Passes zahlen jedoch nur 10 Euro für ein Tageskarte. Vergünstigungen gibt es auch unter anderem für Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende, sowie im Rahmen bestimmter Partneraktionen, etwa über die Volkssolidarität. Jeden Montag bietet der Zoo Dresden ermäßigten Eintritt an, das Montagsticketkostet dann 14 Euro (inklusive Artenschutzeuro; ausgenommen sind Feiertage).
Zoo Dresden
Tiergartenstraße 1, 01219 Dresden Öffnungszeiten: Vom 30. März bis 4. Oktober 2026 gelten die Sommeröffnungszeiten von 8.30 bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um 17.45 Uhr. In der Übergangs- und Wintersaison schließen die Anlagen früher. www.zoo-dresden.de
Der Zoo Dresden feiert in diesem Jahr sein 165-jähriges Bestehen – und zeigt eindrucksvoll, wie moderne Tierhaltung, Naturerlebnis und Artenschutz zusammengehören.
Im Zoo Dresden leben auf rund 13 Hektar mehr als 1.000 Tiere aus über 200 Arten. Viele von ihnen sind in naturnah gestalteten Anlagen zu Hause, die Besucher immer wieder neue Perspektiven auf die faszinierende Welt der Tiere eröffnen. Ein Besuch lohnt sich!
Begehbare Volieren im Zoo Dresden: Zwischen Flamingos und Sichlern
Besonders eindrucksvoll wird der Zoobesuch dort, wo die Grenze zwischen Mensch und Tier fast zu verschwimmen scheint: in den begehbaren Volieren. Ein echtes Highlight ist die großzügige Flamingovoliere. Auf 1.550 Quadratmetern führen mehrere Brücken mitten durch die Anlage. So spazieren Gäste umgeben von Kubaflamingos, Roten Sichlern und Rosalöfflern durch eine lebendige Vogelwelt. Dabei stören keine Barrieren den Blick. Stattdessen lassen sich die Vögel aus nächster Nähe beobachten – ein Erlebnis, das den besonderen Charakter des Zoos ausmacht.
Tundravoliere: Stille Moorlandschaft mit seltenen Vogelarten
Ebenso faszinierend ist die Tundravoliere. Sie bildet eine ruhige Moor- und Teichlandschaft nach, in der unter anderem Watvögel wie Flussuferläufer, Rotschenkel und Sandregenpfeiffer leben. Teilweise ziehen die Tiere ihren Nachwuchs sogar direkt im Besucherbereich groß.
Gerade diese besondere Nähe macht den Reiz der Anlage aus. Gleichzeitig erfordert sie Rücksichtnahme: Während der sensiblen Brutzeit im Frühjahr bleibt die Voliere geschlossen. Das Geschehen lässt sich jedoch weiterhin von außen beobachten. Insgesamt beherbergt der Zoo Dresden eine Vielfalt an europäischen und heimischen Kleinvögeln, die es in anderen Zoos selten zu entdecken gibt.
Begehbare Anlagen: Kängurus und Kattas hautnah
Neben den Volieren bietet der Zoo Dresden weitere begehbare Anlagen. Dazu zählt zum Beispiel das Gehege der Roten Riesenkängurus. In den Sommermonaten lädt außerdem die Katta-Insel dazu ein, die Tiere in unmittelbarer Nähe zu erleben.
Diese Anlagen stehen sinnbildlich für das Konzept des Zoos: Der Zoo Dresden will Tiere nicht nur zeigen, sondern sie für Besucher erlebbar machen. Dadurch entstehen intensive Begegnungen, die lange in Erinnerung bleiben.
Artenschutz und Regenwald-Erlebnis im Orang-Utan-Haus
Doch der Zoo Dresden versteht sich nicht nur als Ausflugsziel. Gleichzeitig vermittelt er wichtige Botschaften zu Natur- und Artenschutz. Besonders deutlich wird das im modernen Orang-Utan-Haus, das Besucher in die Welt des tropischen Regenwalds eintauchen lässt. Das neue Orang-Utan-Haus im Zoo Dresden wurde im Jahr 2024 eröffnet und ist seitdem Zuhause der Menschenaffen-Familie um das Orang-Utan-Weibchen Djudi.
Auch das große Afrikahaus mit seinen Elefanten sowie das Prof. Brandes-Haus mit Koalas und Faultieren sorgen für abwechslungsreiche Eindrücke und zeigen, wie vielfältig die Tierwelt im Zoo Dresden ist.
Tradition und moderne Tierhaltung seit 1861
Seit seiner Gründung im Jahr 1861 hat sich der Zoo Dresden stetig weiterentwickelt. Historische Gebäude wie das alte Ziegenhaus oder der markante Raubtierfelsen erinnern an die lange Geschichte des Zoos. Gleichzeitig spiegeln neue Anlagen zeitgemäße Tierhaltung und moderne Besuchererlebnisse wider.
So verbindet der Zoo Dresden Tradition mit Zukunft – und macht deutlich, warum er seit 165 Jahren ein besonderer Ort für Tierbegegnungen und Naturerleben ist.
Service: Adresse, Öffnungszeiten und Tickets
Der Zoo Dresden befindet sich direkt am Großen Garten in der Tiergartenstraße 1 und ist sowohl mit öffentlichen Verkehrsmitteln als auch zu Fuß vom Hauptbahnhof gut erreichbar. Geöffnet ist der Zoo an 365 Tagen im Jahr.
Der Eintritt für Erwachsene kostet im Sommer regulär 19 Euro inklusive freiwilligem Artenschutzeuro, Kinder von 3 bis 16 Jahren zahlen 10 Euro. Eine allgemeine Rentner-Ermäßigung weist der Zoo aktuell nicht aus; Inhaber eines Dresden Passes zahlen jedoch nur 10 Euro für ein Tageskarte. Vergünstigungen gibt es auch unter anderem für Schwerbehinderte, Studierende, Auszubildende, sowie im Rahmen bestimmter Partneraktionen, etwa über die Volkssolidarität. Jeden Montag bietet der Zoo Dresden ermäßigten Eintritt an, das Montagsticket kostet dann 14 Euro (inklusive Artenschutzeuro; ausgenommen sind Feiertage).
Zoo Dresden
Tiergartenstraße 1, 01219 Dresden
Öffnungszeiten: Vom 30. März bis 4. Oktober 2026 gelten die Sommeröffnungszeiten von 8.30 bis 18.30 Uhr, Kassenschluss ist um 17.45 Uhr. In der Übergangs- und Wintersaison schließen die Anlagen früher.
www.zoo-dresden.de
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