Ab dem 27. März 2026 verwandelt sich das Panometer Dresden in eine Unterwasserwelt: Der Künstler Yadegar Asisi zeigt die beeindruckende Vielfalt des Great Barrier Reefs auf einem großen 360°-Panorama – und führt zugleich die Gefährdung des Korallenriffs vor Augen.
Um das größte Korallenriff der Welt zu bestaunen, bedarf es bald keiner langen Reise nach Australien mehr. In Dresden lässt sich das „Great Barrier Reef“ im Panometerdes Künstlers Yadegar Asisi entdecken. Das berühmte Korallenriff erstreckt sich als monumentales 360°- Bild mit einer Höhe von 27 Metern und einem Umfang von 106 Metern. Eine Besucherplattform inmitten des Raumes eröffnet einen Blick auf das gesamte Meeresspektakel – und das ganz ohne eigenen Tauchgang.
„Great Barrier Reef”-Ausstellung im Panometer Dresden 2026
Was man auf der riesigen Leinwand sieht, ist das über 2000 Kilometer langen Korallenriff vor der Nordostküste Australiens bei Port Douglas. Yadegar Asisi hat das Panorama aus zehntausenden Unterwasserfotografien und Skizzen zusammengestellt. Die Aufnahmen machte der Künstler auf mehreren Expeditionen mit Hilfe des australischen Dokumentarfilmers Ben Cropp.
Laut Asisi ist das Panorama wie aus kleinen Puzzleteilen zusammengesetzt. Unterschiedliche Bereiche des Great Barrier Reefs, teils kilometerweit voneinander entfernt oder in verschiedenen Wassertiefen gelegen, wurden zu einer rund 3000 Quadratmeter großen Bildfläche verdichtet. „Der Kunstraum komprimiert dabei eine Gegend, die halb so groß ist wie Frankreich”, heißt es im Ausstellungstext. Dazu spielt Musik des Komponisten und Pianisten Eric Babak.
Neben dem Panorama führt eine Begleitausstellung durch die Hintergründe des Great Barrier Reefs. Sie behandelt den Ursprung der Entstehung von Korallenriffen sowie die Symbiose von Korallenpolypen mit einzelligen Algen und macht auf die ökologische Bedeutung des Great Barrier Reefs aufmerksam macht.
Seit 2006 zeigt das ehemalige Gasometer Panorama-Ausstellungen von Yadegar Asisi. Der Künstler erfand eine neue Art des Panoramamuseums und nutzt dafür Industriedenkmäler wie den alten Gasspeicher in Dresden. Ab 27. März können Besucherinnen und Besucher dort das „Great Barrier Reef”-Panorama sehen. Davor waren die Riesenrundbilder „Dresden im Barock”, „Dresden 1945” sowie „Amazonien – Faszination tropischer Regenwald” zu sehen.
Korallenriff in Australien in Gefahr
Die Ausstellung stellt die Diversität und Schönheit des Ökosystems des Korallenriffs in den Mittelpunkt – zeigt aber zugleich, wie stark dieser Lebensraum durch den Klimawandel gefährdet ist.
Laut einem Bericht des Australischen Instituts für Meereswissenschaften kam es 2024 zu einer massiven Korallenbleiche – der großflächigsten seit Beginn der Messungen vor 39 Jahren. Das führte dazu, dass die Korallenbedeckung 2025 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 Prozent zurückging. Einzelne Riffe verzeichneten sogar Verluste von bis zu 70 Prozent.
Als Hauptursache gilt der Klimawandel: Überdurchschnittlich hohe Wassertemperaturen, ausgelöst durch zunehmend häufigere, intensivere und länger anhaltende marine Hitzewellen, setzen die Korallen unter Hitzestress. Zusätzlich verstärken weitere Faktoren, wie die Ausbreitung des Dornenkronenseesterns, das Korallensterben.
Im 360° Panorama der Ausstellung ist das Korallenriff für die Ewigkeit festgehalten – und kann nun auch im Panometer Dresden bestaunt werden.
Panometer Dresden: Gasanstaltstraße 8B, 01237 Dresden // Eintritt: 16 Euro für Erwachsene, 14 Euro ermäßigt (für Studierende, Schüler und Auszubildende), 8 Euro für Kinder (unter 6 Jahren frei) // Tickets gibt es online oder vor Ort.
Das neue Dresden Magazin nimmt euch mit auf eine Entdeckungsreise in die (vielleicht) schönste Stadt Deutschlands.
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Ab dem 27. März 2026 verwandelt sich das Panometer Dresden in eine Unterwasserwelt: Der Künstler Yadegar Asisi zeigt die beeindruckende Vielfalt des Great Barrier Reefs auf einem großen 360°-Panorama – und führt zugleich die Gefährdung des Korallenriffs vor Augen.
Um das größte Korallenriff der Welt zu bestaunen, bedarf es bald keiner langen Reise nach Australien mehr. In Dresden lässt sich das „Great Barrier Reef“ im Panometer des Künstlers Yadegar Asisi entdecken. Das berühmte Korallenriff erstreckt sich als monumentales 360°- Bild mit einer Höhe von 27 Metern und einem Umfang von 106 Metern. Eine Besucherplattform inmitten des Raumes eröffnet einen Blick auf das gesamte Meeresspektakel – und das ganz ohne eigenen Tauchgang.
„Great Barrier Reef”-Ausstellung im Panometer Dresden 2026
Was man auf der riesigen Leinwand sieht, ist das über 2000 Kilometer langen Korallenriff vor der Nordostküste Australiens bei Port Douglas. Yadegar Asisi hat das Panorama aus zehntausenden Unterwasserfotografien und Skizzen zusammengestellt. Die Aufnahmen machte der Künstler auf mehreren Expeditionen mit Hilfe des australischen Dokumentarfilmers Ben Cropp.
Laut Asisi ist das Panorama wie aus kleinen Puzzleteilen zusammengesetzt. Unterschiedliche Bereiche des Great Barrier Reefs, teils kilometerweit voneinander entfernt oder in verschiedenen Wassertiefen gelegen, wurden zu einer rund 3000 Quadratmeter großen Bildfläche verdichtet. „Der Kunstraum komprimiert dabei eine Gegend, die halb so groß ist wie Frankreich”, heißt es im Ausstellungstext. Dazu spielt Musik des Komponisten und Pianisten Eric Babak.
Neben dem Panorama führt eine Begleitausstellung durch die Hintergründe des Great Barrier Reefs. Sie behandelt den Ursprung der Entstehung von Korallenriffen sowie die Symbiose von Korallenpolypen mit einzelligen Algen und macht auf die ökologische Bedeutung des Great Barrier Reefs aufmerksam macht.
Seit 2006 zeigt das ehemalige Gasometer Panorama-Ausstellungen von Yadegar Asisi. Der Künstler erfand eine neue Art des Panoramamuseums und nutzt dafür Industriedenkmäler wie den alten Gasspeicher in Dresden. Ab 27. März können Besucherinnen und Besucher dort das „Great Barrier Reef”-Panorama sehen. Davor waren die Riesenrundbilder „Dresden im Barock”, „Dresden 1945” sowie „Amazonien – Faszination tropischer Regenwald” zu sehen.
Korallenriff in Australien in Gefahr
Die Ausstellung stellt die Diversität und Schönheit des Ökosystems des Korallenriffs in den Mittelpunkt – zeigt aber zugleich, wie stark dieser Lebensraum durch den Klimawandel gefährdet ist.
Laut einem Bericht des Australischen Instituts für Meereswissenschaften kam es 2024 zu einer massiven Korallenbleiche – der großflächigsten seit Beginn der Messungen vor 39 Jahren. Das führte dazu, dass die Korallenbedeckung 2025 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 30 Prozent zurückging. Einzelne Riffe verzeichneten sogar Verluste von bis zu 70 Prozent.
Als Hauptursache gilt der Klimawandel: Überdurchschnittlich hohe Wassertemperaturen, ausgelöst durch zunehmend häufigere, intensivere und länger anhaltende marine Hitzewellen, setzen die Korallen unter Hitzestress. Zusätzlich verstärken weitere Faktoren, wie die Ausbreitung des Dornenkronenseesterns, das Korallensterben.
Im 360° Panorama der Ausstellung ist das Korallenriff für die Ewigkeit festgehalten – und kann nun auch im Panometer Dresden bestaunt werden.
Panometer Dresden: Gasanstaltstraße 8B, 01237 Dresden // Eintritt: 16 Euro für Erwachsene, 14 Euro ermäßigt (für Studierende, Schüler und Auszubildende), 8 Euro für Kinder (unter 6 Jahren frei) // Tickets gibt es online oder vor Ort.
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