Freizeit & Familie

Dresden mit Kindern

Die 11 schönsten Ausflugstipps

Schloss Pillnitz: Freitreppe zur Elbe
Hinter dem Wasserpalais führt eine Freitreppe, von zwei steinerne Sphinxen bekrönt, zur Elbe. Foto: Frank Exß (DML-BY)

Das gute Wetter lockt die Dresdner vor die Haustüren. Für Kinder hält die Stadt einige aufregende Aktivitäten und Ausflugsmöglichkeiten bereit. Einiges davon ist aufgrund der Corona-Pandemie noch geschlossen oder nur eingeschränkt in Betrieb. Aber ein paar tolle Familienaktivitäten sind doch schon möglich.

Parkeisenbahn & Dresdner Zoo im Großen Garten

  • Carolasee
  • Parkeisenbahn

In der Mitte der Stadt liegt Dresdens schönste und größte Parkanlage, der Große Garten, auch das „Grüne Herz Dresdens“ genannt. Um die gesamte Parkanlage zu erkunden, bietet sich eine Fahrt mit der Parkeisenbahn an. Hierbei übernehmen die Kinder, bis auf die Führung der Lokomotive, den gesamten Betrieb – vom Bahnhofsvorsteher bis zum Schaffner. Zurzeit ist der Betrieb eingeschränkt: Rundfahrten sind nur ab dem Hauptbahnhof an der Gläsernen Manufaktur von 13 Uhr bis 18 Uhr möglich. Außerdem befindet sich am Rande des Großen Gartens der Dresdner Zoo. Hier lassen sich 2.000 Tiere etwa 300 verschiedener Arten beobachten. Die Tierhäuser, begehbaren Anlagen sowie der Streichelzoo sind wegen der Corona-Pandemie leider geschlossen. Geöffnet sind alle Außenanlagen, die Spielplätze und Restaurants. Aufgrund der Einschränkungen gelten ermäßigte Ticketpreise für Tageskarten. Es wird  empfohlen, sich seine datumsbezogenen Tickets online zu kaufen.

Inszenierungen für Kinder & Jugendliche im Theater Junge Generation

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Das theater junge generation (kurz: tjg) macht Theater für Kinder – und zwar seit 1949. Dass es schon so uralt ist, merkt man gar nicht, wenn man die witzigen Puppentheaterstücke und verrückten Tanzaufführungen anguckt. Manche sind schon für Zuschauer ab 2 Jahren.

Elbwärts mit dem Dampfer

Die Sächsische Dampfschiffahrtsgesellschaft besitzt mit ihren neun historischen Raddampfern die älteste und größte Raddampferflotte der Welt. Ab Terrassenufer in Richtung Pillnitz geht es an den 3 Elbschlössern vorbei, durch das Blaue Wunder und entlang einer malerischen Weinbergslandschaft.
freie Frahrt für Kinder unter 6 Jahre

Mit dem Raddampfer geht es bis nach Pillnitz.
Foto: Sächsische Dampfschiffahrts-GmbH & Co. Conti Elbschiffahrts KG (DML-BY)

Schloss Pillnitz – wie aus 1001 Nacht

Schloss Pillnitz war die einstige Sommerresidenz des sächsischen Hofes und scheint einem Märchen aus 1001 Nacht zu entstammen. Der weitläufige Schlosspark beherbergt eine Fülle seltener Pflanzen und Gehölze u.a. auch die ca. 230jährige japanische Kamelie. Sie treibt jedes Jahr im Frühjahr ca. 35.000 karminrote Blüten.

Familienvorstellungen auf der Gartenbühne des Societätstheaters

Die Aufführungen finden im romantischen Innenhof des Societaetstheaters statt. Es ist das älteste noch existierende Theater Dresdens. © Detlef Ulbrich

Auch das Societätstheater lädt dieser Tage Familien zu Vorstellungen in ihren Garten ein. Alle Stücke beginnen um 16 Uhr und finden auf der Gartenbühne statt. Auf rund 100 Plätzen sitzt man idyllisch unter Apfelbäumen.

Zukunft erleben in der Gläsernen Manufaktur

In der Gläsernen Manufaktur von Volkswagen erkunden Kinder die Zukunft. Das alternative Besuchskonzept, das aufgrund der Corona-Pandemie gerade greift, ist eine Kombination aus Vorträgen an drei unterschiedlichen Stationen in der Erlebniswelt und einer neuen digitalen Erlebnistour. Darüber hinaus erwartet die Besucher ein gänzlich neu geschaffener Bereich – der ID. Store. Das Restaurant e-Vitrum ist für Familien geöffnet.

Floßfahrt auf der Elbe

Bei einer Floßfahrt auf der Elbe dürfen die Kleinen mal Steuermann sein. Gewählt werden kann aktuell zwischen den Floßtouren „Rundfahrt“ im Stadtraum und „Treiben lassen“ zwischen Schmilka und Meißen.

Familienaktivitäten im Schillergarten

Blick vom Schillergarten auf das Blaue Wunder
Blick vom Schillergarten auf das Blaue Wunder.
© Sven Döring (DML-BY)

Sommerspaß in Dresden geht so: Zuerst Eis essen im Schillergarten unter dem Blauen Wunder – so nennt man die berühmteste Brücke der Stadt. Das Eis ist hausgemacht und super lecker. Danach können die Eltern im Biergarten Platz nehmen, während sich die Kinder auf dem Spielplatz austoben. Zum Schluss gehen alle runter zum Fluss und lassen Steine hüpfen.

Mit der Schwebenbahn hoch hinaus

Gleich hinter dem Blauen Wunder steigt der Elbhang ganz steil an. Damit die Dresdner früher, als man noch mit Pferdekutschen fuhr, schnell hinaufkamen, bauten sie hier zwei technische Wunderwerke: die Standseil- (zur Zeit nicht in Betrieb wegen Reparaturen) und die Schwebebahn. Oben liegt einem die Stadt zu Füßen, bevor man mit einem Kitzeln im Bauch wieder hinunterrauscht.

Blick von der Bergstation der Schwebebahn Dresden nach Loschwitz und das Blaue Wunder.
Blick von der Bergstation der Schwebebahn Dresden nach Loschwitz und das Blaue Wunder.
© Michael R. Hennig

Gleich hinter dem Blauen Wunder steigt der Elbhang ganz steil an. Damit die Dresdner früher, als man noch mit Pferdekutschen fuhr, schnell hinaufkamen, bauten sie hier zwei technische Wunderwerke: die Standseil- (zur Zeit nicht in Betrieb wegen Reparaturen) und die Schwebebahn. Oben liegt einem die Stadt zu Füßen, bevor man mit einem Kitzeln im Bauch wieder hinunterrauscht.

Auf Schatzsuche im Grünen Gewölbe

Echte Schatzkammern gibt es nur im Märchen – und im Historischen Grünen Gewölbe im Dresdner Residenzschloss. Dort liegen die Schätze von August dem Starken. Sie sind so wertvoll, dass die Besucher durch eine doppelte Schleuse gehen müssen. Gleich nebenan in der Rüstkammer kann man echte Ritterrüstungen angucken. Manche haben eine große Beule in der Mitte – für den dicken Ritterbauch.

Geheimnisse lüften in der Festung Xperience

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Vor 450 Jahren war die Festung Dresden eine der modernsten Europas – und modern ist auch die „Festung Xperience“. Der Besuch wird zur Zeitreise, zum Erlebnis: Eine Multimedia-Ausstellung mit 360-Grad-Projektionen und stimmungsvoller Audiotechnik zeigt die Anlage, wie sie vor 450 Jahren war. Hinter meterdicken Mauern begibt sich die gesamte Familie zusammen mit Herzog Moritz in den dunklen Gewölben auf eine abenteuerliche Zeitreise durch die wechselvolle Geschichte Dresdens.

Im Schloss Moritzburg dem „Mythos August“ auf der Spur sein

Erleutetes Schloss Moritzburg bei Nacht. Foto: Melanie May (DML-BY)

Landesvater, Baulöwe, Kunstmäzen, Hufeisenverbieger: Was ist August der Starke nicht alles für Sachsen gewesen. Doch vieles davon ist nur ein Mythos! Und genau darum geht es in der Sonderausstellung „Mythos August ­– Geschichte. Macht. Ihr.“, die anlässlich des 350. Geburtstages des ehemaligen sächsischen Kurfürsten auf Schloss Moritzburg präsentiert wird. Nicht der historische August ist hier das Thema, sondern der verklärte, der glorifizierte, der übertriebene August steht zur Debatte. Mit ihren altersgerechten Angeboten ist die Ausstellung spannend für die ganze Familie.

Abschließend haben wir noch eine Buch-Empfehlung:
111 Orte für Kinder in Dresden, die man gesehen haben muss“. Dresden und Umgebung hält viele Überraschungen bereit. Die Autorin Jenny Menzel hat in ihrem Buch 111 Familienaktivitäten zusammengestellt, die an ungewöhnliche, spannende und bunte Orte in Dresden führen.

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