Kultur

Jean-Étienne Liotards „Schokoladenmädchen“ 2021

Teil 1 unserer Fotoserie „Ewige Momente“

Schokoladenmädchen
Julia Rothe, Inhaberin des Dresdner Café Sperling liebt „La Belle Chocolatière de Vienne“ (das „Wiener Schokoladenmädchen“) von Jean- Étienne Liotard. Foto: Felix R. Krull

Seit jeher bedingen die Dresdner und ihre Stadtgeschichte einander. Auch heute noch leben die großen Kunstschätze der alten Meister in den Bewohnern weiter. Für Stadtbesucher verschmelzen Vergangenheit und Gegenwart zu einer anziehenden Einheit – wie unsere Fotoserie beweist. Heute: Teil 1 - „Das Schokoladenmädchen“.

Kurz nachdem Jean-Étienne Liotard es vollendet hatte, kaufte Francesco Graf von Algarotti 1745 das „La Belle Chocolatière de Vienne“ („Wiener Schokoladenmädchen“) im Auftrag des Königs August III. für dessen Sammlung. In einem Brief an den sächsischen Staatsmann Heinrich von Brühl soll Algarotti es als „das schönste Pastell“ bezeichnet haben, das man je gesehen hat.

Das Original ist in der Gemäldegalerie Alte Meister ausgestellt. Eine Kopie hängt im Café Sperling auf der Alaunstraße 86. Inhaberin Julia Rothe liebt das Werk. Wenngleich sie hofft, das Schokoladenmädchen habe gelegentlich genauso gelacht, wie sie es gerne tut.

Schokoladenmädchen
Foto: Felix R. Krull

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