Ein unvergesslicher Anblick: Die große Jubiläumsparade der historischen Schaufelraddampfer vor Dresdens Silhouette. Foto: Frank Exß (DML-BY)
Dresden ohne die Weiße Flotte? Schwer vorstellbar. Seit 1836 gehören die eleganten Schiffe auf der Elbe zur Stadt wie die Silhouette der Altstadt und das Blaue Wunder. Worauf sich Besucher im Jubiläumsjahr freuen können.
Die Weiße Flotte GmbH betreibt heute mit neun historischen Raddampfern die älteste und größte Raddampferflotte der Welt. Ergänzt wird sie durch die beiden motorbetriebenen Salonschiffe „August der Starke“ und „Gräfin Cosel“. Gemeinsam stehen sie für ein Erlebnis, das es so nur in Dresden gibt: entspannt über die Elbe gleiten, historische Technik bestaunen und dabei die schönsten Seiten Sachsens vom Wasser aus entdecken.
2026 feiert die Weiße Flotte Dresden ein ganz besonderes Jubiläum: 190 Jahre Sächsische Dampfschifffahrt Dresden – und damit fast zwei Jahrhunderte voller Technikgeschichte, Ausflugsglück und Elbromantik.
Raddampfer Dresden: Technik, Geschichte und Elbgefühl
Die historische Postkarte zeigt das Dampfschiff Hohenzollern um 1900. Es wurde 1897 in der Schiffswerft Blaswitz gebaut und war fast 100 Jahre lang im Einsatz. Bild: Sammlung Christian Sacher
Die Geschichte der Weißen Flotte reicht bis ins Jahr 1836 zurück. Damals wurde die Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet. Kurz darauf erhielt sie von König Friedrich August II. von Sachsen das Privileg zur Dampfschifffahrt im Königreich Sachsen. Bis dahin waren auf der Elbe vor allem Segel- und Treidelschiffe unterwegs. Bereits 1837 nahm mit der „Königin Maria“ der erste Personendampfer auf der Oberelbe den regelmäßigen Verkehr auf. Entwickelt und konstruiert wurde das Schiff von Johann Andreas Schubert, Ingenieur und Professor für Maschinenbau in Dresden.
Seitdem hat die Flotte viele Veränderungen und Umbrüche erlebt. Ihre Blütezeit erreichte sie um 1900, als jährlich mehr als drei Millionen Passagiere mitfuhren. Ende der 1920er Jahre wurden die Dampfschiffe Schritt für Schritt weiß gestrichen. Dadurch bürgerte sich der Name „Weiße Flotte“ ein. Zu DDR-Zeiten wurde die Flotte verstaatlicht und vom VEB Elbeschiffahrt Sachsen betrieben. Nach der Wende übernahm die neu gegründete Sächsische Dampfschifffahrt GmbH die Schiffe und ließ sie aufwendig sanieren. Seit Juni 2020 gehört die Flotte zur Schweizer United Rivers AG und firmiert unter „Weiße Flotte Sachsen“. Heute sind die historischen Schiffe lebendige Denkmale. Wer an Bord geht, erlebt daher nicht nur eine Schifffahrt, sondern auch ein Stück Industrie- und Kulturgeschichte.
Jubiläumsjahr 2026: Diese Highlights warten auf der Elbe
Die Fahrt mit dem historischen Schaufelraddampfer der Weißen Flotte elbaufwärts zum Blauen Wunder ist besonders beliebt. Foto: Weiße Flotte Dresden GmbH
Zum 190. Geburtstag der Weißen Flotte Dresden wird 2026 natürlich gefeiert. Gleich mehrere Veranstaltungen machen das Jubiläumsjahr zu einem echten Höhepunkt:
Vom10. bis 12. Juli: Festwochenende mit „Abend des offenen Schiffes“ am 11. Juli
5. September: Elbzauber voller Musik, Licht und Emotion. An diesem Abend verwandelt sich die Elbe selbst in eine festliche Bühne für ein einzigartiges Open-Air-Erlebnis. Gäste können Wasserspiele, Multivisions-Shows sowie Live-Musik vom Deck der Schiffe oder vom Ufer aus erleben, u.a. das Deutsche Filmorchester Babelsberg.
3. Oktober: Die Jubiläumsparade 2026 startet mit allen Schiffen der Flotte am Dresdner Terrassenufer. Von dort aus geht es stromauf zum Blauen Wunder, danach stromab in Richtung Übigau und anschließend zurück zum Terrassenufer. Unterwegs eröffnen sich immer wieder neue Perspektiven auf die Dresdner Altstadtsilhouette.
Unterwegs mit der Sächsischen Dampfschifffahrt Dresden
Neben der Linienschifffahrt können Fahrgäste der Weißen Flotte Dresden auch diverse Themenfahrten buchen, unter anderem eine abendliche Schlösserfahrt. Foto: Christian Sacher
Die Weiße Flotte Dresden bietet regelmäßig Themen- undLinienfahrten auf verschiedenen Strecken zwischen Seußlitz und Děčín an. Je nach Saison wechseln die Angebote. Besonders beliebt sind Fahrten durch das Dresdner Stadtgebiet, entlang der Sächsischen Weinstraße oder elbaufwärts in die Sächsische Schweiz bis Bad Schandau.
Die Weiße Flotte ist nicht nur ein touristisches Highlight in Dresden, sondern auch Teil einer größeren Initiative in Sachsen zum Erhalt von Dampfmaschinen. Wie lebendig historische Verkehrsmittel im Freistaat sind, zeigt die Dampfbahn-Route Sachsen. Sie verbindet fünf täglich betriebene Schmalspurbahnen, darüber hinaus weitere dampfbetriebene Museumsbahnen, Denkmale, Museen, Bergbahnen und natürlich auch die älteste und größte noch im Einsatz befindliche Schaufelraddampferflotte der Welt.
Insgesamt drei Äste der Dampfbahn-Route Sachsen mit rund 700 Kilometern Länge treffen in Dresden zusammen. Entlang der Route laden zahlreiche Partner zum Übernachten, Genießen und Entdecken ein – damit eignet sie sich perfekt für alle, die ihren Urlaub mit einer Extraportion Dampf erleben möchten.
Dresden ohne die Weiße Flotte? Schwer vorstellbar. Seit 1836 gehören die eleganten Schiffe auf der Elbe zur Stadt wie die Silhouette der Altstadt und das Blaue Wunder. Worauf sich Besucher im Jubiläumsjahr freuen können.
Die Weiße Flotte GmbH betreibt heute mit neun historischen Raddampfern die älteste und größte Raddampferflotte der Welt. Ergänzt wird sie durch die beiden motorbetriebenen Salonschiffe „August der Starke“ und „Gräfin Cosel“. Gemeinsam stehen sie für ein Erlebnis, das es so nur in Dresden gibt: entspannt über die Elbe gleiten, historische Technik bestaunen und dabei die schönsten Seiten Sachsens vom Wasser aus entdecken.
2026 feiert die Weiße Flotte Dresden ein ganz besonderes Jubiläum: 190 Jahre Sächsische Dampfschifffahrt Dresden – und damit fast zwei Jahrhunderte voller Technikgeschichte, Ausflugsglück und Elbromantik.
Raddampfer Dresden: Technik, Geschichte und Elbgefühl
Die Geschichte der Weißen Flotte reicht bis ins Jahr 1836 zurück. Damals wurde die Elbdampfschiffahrts-Gesellschaft gegründet. Kurz darauf erhielt sie von König Friedrich August II. von Sachsen das Privileg zur Dampfschifffahrt im Königreich Sachsen. Bis dahin waren auf der Elbe vor allem Segel- und Treidelschiffe unterwegs. Bereits 1837 nahm mit der „Königin Maria“ der erste Personendampfer auf der Oberelbe den regelmäßigen Verkehr auf. Entwickelt und konstruiert wurde das Schiff von Johann Andreas Schubert, Ingenieur und Professor für Maschinenbau in Dresden.
Seitdem hat die Flotte viele Veränderungen und Umbrüche erlebt. Ihre Blütezeit erreichte sie um 1900, als jährlich mehr als drei Millionen Passagiere mitfuhren. Ende der 1920er Jahre wurden die Dampfschiffe Schritt für Schritt weiß gestrichen. Dadurch bürgerte sich der Name „Weiße Flotte“ ein. Zu DDR-Zeiten wurde die Flotte verstaatlicht und vom VEB Elbeschiffahrt Sachsen betrieben. Nach der Wende übernahm die neu gegründete Sächsische Dampfschifffahrt GmbH die Schiffe und ließ sie aufwendig sanieren. Seit Juni 2020 gehört die Flotte zur Schweizer United Rivers AG und firmiert unter „Weiße Flotte Sachsen“. Heute sind die historischen Schiffe lebendige Denkmale. Wer an Bord geht, erlebt daher nicht nur eine Schifffahrt, sondern auch ein Stück Industrie- und Kulturgeschichte.
Jubiläumsjahr 2026: Diese Highlights warten auf der Elbe
Zum 190. Geburtstag der Weißen Flotte Dresden wird 2026 natürlich gefeiert. Gleich mehrere Veranstaltungen machen das Jubiläumsjahr zu einem echten Höhepunkt:
Unterwegs mit der Sächsischen Dampfschifffahrt Dresden
Die Weiße Flotte Dresden bietet regelmäßig Themen- und Linienfahrten auf verschiedenen Strecken zwischen Seußlitz und Děčín an. Je nach Saison wechseln die Angebote. Besonders beliebt sind Fahrten durch das Dresdner Stadtgebiet, entlang der Sächsischen Weinstraße oder elbaufwärts in die Sächsische Schweiz bis Bad Schandau.
Fahrplan, Preise und Tickets unter www.saechsische-dampfschifffahrt.de
Ein Stück Sachsen mit extra viel Dampf
Die Weiße Flotte ist nicht nur ein touristisches Highlight in Dresden, sondern auch Teil einer größeren Initiative in Sachsen zum Erhalt von Dampfmaschinen. Wie lebendig historische Verkehrsmittel im Freistaat sind, zeigt die Dampfbahn-Route Sachsen. Sie verbindet fünf täglich betriebene Schmalspurbahnen, darüber hinaus weitere dampfbetriebene Museumsbahnen, Denkmale, Museen, Bergbahnen und natürlich auch die älteste und größte noch im Einsatz befindliche Schaufelraddampferflotte der Welt.
Insgesamt drei Äste der Dampfbahn-Route Sachsen mit rund 700 Kilometern Länge treffen in Dresden zusammen. Entlang der Route laden zahlreiche Partner zum Übernachten, Genießen und Entdecken ein – damit eignet sie sich perfekt für alle, die ihren Urlaub mit einer Extraportion Dampf erleben möchten.
Infos, Angebote und Termine unter www.dampfbahn-route.de
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