Plauen

Der Stadtbezirk im Südwesten erlebte seine Blütezeit während der Industrialisierung. Der Name ist vom slawischen Wort „Plawe“ abgeleitet und bedeutet Flößort, bzw. Schwemmort. Obwohl eine Flößerei topografisch eher nicht in Betracht kommt, war es die nahegelegene Weißeritz, die die Errichtung von Mahl- und Schneidemühlen begünstigte. Der Müllermeister Gottlieb Traugott Bienert entwickelte zur Hochzeit der Industrialisierung die alte Hofmühle zu einer großindustriellen Mühle und sorgte für den Aufschwung der Region. Dem wirtschaftlichen Erfolg der Mühle folgte der Aufschwung von Plauen. Seit 2000 ist Plauen Denkmalschutzgebiet nach den Sächsischen Denkmalschutzgesetz und gilt als „gut erhaltenes Zeugnis für eine planvolle Umgestaltung Dresdner Vororte in der Industrialisierungsphase des endenden 19. Jahrhunderts“.