Wissen & Wirtschaft

Vom Traum, Maschinen zum Leben zu erwecken

Zwei Ausstellungen zu Künstlicher Intelligenz

Die KI-Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum geht noch bis Anfang November. Foto: Oliver Killig

Sie prägt jetzt schon unseren Alltag, ist aber vielen immer noch unheimlich: Künstliche Intelligenz. Zwei Ausstellungen beschäftigen sich mit dem Menschheitstraum, Maschinen zum Leben zu erwecken.

Sie steuert Autos, unterscheidet echte von gefälschten Fotos und stellt für uns den Wecker. Das Spektrum der Künstlichen Intelligenz, abgekürzt KI, ist breit gefächert und durchzieht schon jetzt viele Bereiche unseres Lebens, sei es im Verkehr, im Netz oder sogar im Haushalt.

Dass Maschinen beziehungsweise Computerprogramme autonom Probleme lösen und Entscheidungen treffen, empfinden einige als Bereicherung. Bei anderen löst das Thema Ängste und Sorgen aus. Aber was genau kann KI eigentlich, wie lange gibt es sie schon und wo liegen ihre Grenzen? Damit beschäftigen sich zwei neue Ausstellungen in Dresden.

KI-Ausstellung im Deutschen Hygiene-Museum

Das Deutsche Hygiene-Museum lässt mit „Künstliche Intelligenz. Maschinen – Lernen – Menschheitsträume“ seine Besucher in die Welt der Künstlichen Intelligenz eintauchen und bietet einen umfassenden Überblick zu ihrer aktuellen Nutzung.

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Besucher lernen viele aktuelle Anwendungen kennen, vom autonomen Fahren bis hin zum KI-gestützten Mini-Roboter mit Fell, der auf Stimmen und Berührungen reagiert und ein Ersatz für echte Haustiere sein soll.

Gleichzeitig beleuchtet die Schau auch die dunklen Seiten von KI, etwa die Verbreitung von Falschinformationen, und fragt kritisch: Wie wollen wir intelligente Maschinen in Zukunft nutzen?

Ausstellung Künstliche Intelligenz Maschinen – Lernen – Menschheitsträume
noch bis zum 6. November 2022
Adresse: Deutsches Hygiene-Museum, Lingnerplatz 1, 01069 Dresden
Öffnungszeiten: Di-So, Feiertage 10-18 Uhr
Eintritt: 10 Euro / 5 Euro ermäßigt / Kinder bis 16 Jahre frei
Besucherservice: Tel. 0351 – 4846 400 / service@dhmd.de

Ausstellung zur Entwicklung der Mechanik im Lipsiusbau

Dass die Menschen schon vor vielen Jahrhunderten davon fasziniert waren, künstliches Leben zu schaffen, beweist eine neue Sonderausstellung in der Kunsthalle im Lipsiusbau. „Der Schlüssel zum Leben. 500 Jahre mechanische Figurenautomaten“ beleuchtet die Entwicklung der Mechanik von den Anfängen bis hin zu Androiden und Robotern und zeigt eine einmalige Sammlung mechanischer Figurenautomaten und automatisierter Werkzeuge aus den letzten 400 Jahren.

Besucher können sich unter anderem auf Tafelautomaten aus der Renaissancezeit und Musik spielende Figuren freuen. Das nachfolgende Video gibt einen Vorgeschmack darauf, wie die Exponate in Aktion aussehen:

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Ausstellung Der Schlüssel zum Leben. 500 Jahre mechanische Figurenautomaten
noch bis zum 25. September 2022
Adresse: Kunsthalle im Lipsiusbau, Georg-Treu-Platz 1, 01067 Dresden
Öffnungszeiten: täglich 10–18 Uhr, Montag geschlossen
Eintritt: regulär 8 €, ermäßigt 6 €, unter 17 frei

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