Freizeit & Familie

Romantische Orte in Dresden Elbland

10 malerische Ausflugsziele

Ein Paar vor der Dredner Skyline
Turteln, wo einst Canaletto stand: Hier zeigt sich Dresden von seiner romantischsten Seite. Foto: Sven Döring

Viele Paare besuchen Dresden Elbland für einen Kurzurlaub. Kein Wunder, denn die Barockstadt und ihre Umgebung haben viele romantische Ecken zu bieten. Zum Tag des Kusses stellen wir euch zehn besonders romantische Orte vor.

Im Nymphenbad

Einfach reinmarschieren geht nicht: Der Eingang zum Nymphenbad im Dresdner Zwinger lässt sich nur über die Treppen des Wallpavillons erreichen. Weshalb es zwischen den Wasserspielen der Tritonen und den Nymphen in ihren Nischen oft ruhiger zugeht als im Rest des vielbesuchten Zwingers. Und warum lächeln die Nymphen eigentlich so vielsagend?

Nymphenbad
Foto: Sven Döring

Auf der Kuppel der Frauenkirche

Ganz Dresden lässt sich von der Kuppel der Frauenkirche aus betrachten. Die Aussichtsplattform liegt in 67 Metern Höhe und erfordert im letzten Abschnitt viel Beinarbeit auf steilen Treppenstufen. Oben angekommen ist Kribbeln im Bauch garantiert – mindestens beim Runtergucken.

Freunde machen ein Selfie auf der Kuppel der Frauenkirche
Foto: Oliver Killig

Entspannen auf den Elbewiesen am Königsufer

Vis á vis von Dresdens Panoramaansicht findet sich immer genügend Wiese für eine Decke. Wer dazu noch an eine Flasche Sekt und zwei Gläser gedacht hat, kann auf ein abendfüllendes Programm hoffen, bei dem die Turmsilhouette gegenüber immer mehr zum Nebenschauplatz gerät.

Foto: Sven Döring

Auf der Brühlschen Terrasse

Der Canaletto-Blick funktioniert auch in die andere Richtung: Von den baumbeschatteten Bänken der Brühlschen Gartens aus geht der Blick hinüber in die Neustadt. Auch hier lädt eine Wiese zum Niederlassen und der Delphinbrunnen zum Wasserhaschen ein.

Der Balkon Europas – die Brühlsche Terrasse. Foto: ddpix.de

Mit dem Boot auf der Elbe

Die lauschigsten Sandstrände an der Elbe lassen sich am besten per Boot ansteuern – weil sie oft nur einen Wasserzugang haben. Verleihe bieten alle Schwimmklassen vom Kanu bis zur Miniyacht. Wer keinen Sportbootführerschein sein Eigen nennt, greift zum Paddel. Oder kauft sich ein Dampfer-Ticket.

Blick von der Waldschlößchenbrücke auf die Dresdner Altstadt. Foto: Michael R. Hennig

Romantik pur im Rosengarten

Über 120 Rosensorten birgt der schmale Garten am Elbufer. Dazwischen verstecken sich zeitgenössische Skulpturen und – ganz wichtig – zahlreiche Bänke. Bis zur Elbe ist es nicht weit, noch kürzer ist es nur zum Café an der Ostseite. Dort lassen sich zwischenmenschliche Beziehungen bis 23 Uhr bei einem Glas Wein vertiefen.

Über 120 Rosensorten gibt es im Rosengarten zu bestaunen. Foto: Unsplash

Aufstieg per Schwebebahn

An der Talstation fängt es schon an: „Schwebebahn“ steht da im goldenen Schnörkel-Jugendstil. Das Stahlgerüst, das die Bahn dann zum Schweben bringt, sieht aus wie ein Einzelbein des Eiffelturms, und nach einer nicht allzu schnellen Fahrt im gestuften Waggon gibt’s oben: Aussichtsturm mit Kaffee, Technik-Kleinmuseum und den Ziegengrundweg für einen durchgrünten Abstieg zurück zur Talstation.

Foto: Michael R. Hennig

Im Schlosspark Pillnitz

König Johann von Sachsen war einer der größten Romantiker seines Landes – und besaß die richtige Umgebung, als er ein Komitee gründete, um den italienischen Dichter Dante zu preisen: Mit Ludwig Tieck und Carl Gustav las er im Chinesischen Pavillon aus Dantes Werken. Romantik und Idylle im Schlosspark funktionieren bis heute.

Schloss Pillnitz bietet die perfekte Kulisse für einen lauschigen Abend. Foto: Sven Döring

Flanieren auf und um Schloss Moritzburg

Moritzburg und die große Liebe gehören zusammen, seit das Schloss 1974 als Drehort für den DEFA-Film „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ diente. Das Filmteam kam gewiss nicht zufällig: Das harmonische Zusammenspiel von Teichen, Schloss, Figuren, Fontänen und den Wäldern ringsum verführt zu ausgedehnten Spaziergängen.

Foto: Michael R. Hennig

Auf dem Meißner Burgberg

Die weltliche und geistliche Macht thronen majestätisch auf dem Meißner Burgberg: Albrechtsburg und Meißner Dom ragen Seite an Seite in den Himmel. Der Weg nach oben ist eher lieblich. Mittelalterlich anmutende Häuschen wie von Ludwig Richter gemalt (der sie tatsächlich in wenig anderer Verfassung in seiner Meißner Kindheit gesehen haben dürfte), schmale Gassen und zum Schluss die Vorhangbogenfenster der Albrechtsburg und das atemberaubende gotische Gewölbe des Doms – so erscheint das Mittelalter ganz romantisch.

Meißner Burgberg mit Domtürmen. Foto: Daniel Bahrmann

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